Dipl. Ing. Ditmar Grote29.12.2011 -
Das Bundesprogramm (155) läuft aus. Ab dem 01.01.2012 wird das Programm als Kreditprogramm der KfW nahezu unverändert angeboten. Zum 01.04.2012 erfolgt eine wesentliche Vereinfachung des Produkts.
Zum 01.04.2012 wird als neuer Verwendungszweck für Einzelmassnahmen die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen eingeführt (z.B. Durchführung eines hydraulischen Abgleichs).
Zum 01.04.2012 wird der neue Effizienzhausstandard "KfW-Effizienzhaus Denkmal" eingeführt, dessen Förderkonditionen denen des Effizienzhauses 115 entsprechen. Förderfähig ist die Sanierung von Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Hierbei gelten ausschließlich Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf (max. 160% des Referenzgebäudes der EnEV). Für die Gebäudehülle werden keine festen Anforderungen vorgegeben; es sind die möglichen Maßnahmen zur Reduzierung der Transmissionsverluste durchzuführen.
Bei der komplexen Sanierung zu energetisch hocheffizienten Wohngebäuden (KfW-Effizienzhaus 55) und zum KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie bei allen Sanierungen von Baudenkmalen ist eine Baubegleitung vorgeschrieben. Ab dem 01.01.2012 wird die Förderung zur besseren Unterstützung dieser vorgeschriebenen oder bei weiteren geförderten Maßnahmen freiwilligen Durchführung der energetischen Fachplanung und Baubegleitung erhöht. Die Bemessungsgrenze wird um 4.000 EUR auf 8.000 EUR angehoben und somit eine Förderung von 50 % bis zum neuen Höchstbetrag von 4.000 EUR ermöglicht. Zum 01.01.2012 erfolgt eine Umbenennung in „Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung“.
Die Zuschüsse aller Förderstufen werden jeweils um 2,5 % erhöht.
19.12.2011 -Hauseigentümmer, die ab 2012 eine Solarstromanlage installieren, bekommen für Ihren Strom 15 Prozent weniger Geld als bisher. Die Vergütung sinkt von 28,74 Cent auf nur noch 24,43 Cent. Bei günstigen Anlagenpreisen lassen sich jedoch auch 2012 gute Renditen erzielen. Wer einen Teil des Stroms selbst verbraucht, kommt auf noch höhere Renditen. Näheres unter
Stiftung Warentest
18.10.2011 - Das besonders günstige KfW-Programme "Energieeffizient Sanieren" wird mindestens bis 2014 fortgesetzt. Für Darlehen und Zuschüsse stellt der Bund jährlich 1,5 Millarden Euro bereit.
Allgemeine Instandsetzungsarbeiten und Modernisierungen werden von der KfW dagegen nicht mehr gefördert (das Programm "Wohnraum Modernisieren" läuft zum Jahresende aus).
Die Förderkredite im Programm "Altersgerecht umbauen" werden teurer, weil der Bund dafür keine Zuschüsse mehr gibt.
Die ab dem 01.01.2012 gültigen Programm-Merkblätter stehen unter
KfW - Merkbätter zur Verfügung.
04.11.2010 - Seit Jahrzehnten produzieren deutsche Kernkraftwerke Strahlenmüll. Wohin damit? Reporter Christoph Lütgert begibt sich auf die Spuren eines Desasters. Sehenswerte Zusammenfassung zum Fall Gorleben. Länge 29 min.
Video unter:
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/pandr123.html
01.03.2010 - Energieeffizient arbeitende Wärmepumpen sparen CO2-Emissionen ein. Laut dena ist das der Fall, wenn das Verhältnis von erzeugter zu eingesetzter Energie höher als 3,0 ist. Welche Typen von Elektro-Wärmepumpen bewähren sich in der Praxis tatsächlich als "Klimaschützer" und unter welchen Voraussetzungen arbeiten sie besonders energieeffizient? Dieser Frage ging die Gruppe Energie der Lokalen Agenda 21 in Lahr/Schwarzwald
mit dem "Feldtest Elektro-Wärmepumpen" bei Ein- und Zweifamilienhäusern nach.
Näheres unter:
www.agenda-energie-lahr.de/leistungwaermepumpen.html
01.10.2009 - Die KfW-Programme "Energieeffizient Bauen" und "Energieeffizient Sanieren" können auch nach der Einführung der neuen EnEV 2009 bis zum Jahresende völlig unverändert in Anspruch genommen werden. Parallel dazu wird das Förderangebot an die neue EnEV angepasst und durch neue, zusätzliche Förderstufen für KfW-Effizienzhäuser ergänzt.
01.10.2009 - Gebäude werden damit gegenüber der alten Regelung um durchschnittlich 30 Prozent sparsamer im Energiebedarf sein müssen. Dies wird erreicht durch:
Alle Details finden Sie unter:
BMVBS zur EnEV 2009
20.03.2009 - Neustrukturierung der Förderprogramme im Bereich Bauen, Wohnen, Energie sparen.
18.12.2008 - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) hat mit
Unterstützung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz das Projekt "Berliner Energiecheck" gestartet.
Ziel des Projektes ist, Menschen aus Haushalten mit geringem Einkommen kostenlos darüber zu informieren, wie sie durch einfache Maßnahmen weniger Strom, Gas, Wasser und Heizenergie verbrauchen und damit auch ihre Energiekosten senken können.
Mithilfe zahlreicher Kooperationspartner, wie beispielsweise Wohlfahrtsverbänden, Migrantenvereinen, Wohnungsbaugesellschaften oder Bildungseinrichtungen, werden für das Projekt geeignete Berater eingesetzt. Diese
stammen in der Regel aus den Zielgruppen selbst und werden durch den BUND Berlin für die Energiesparberatungen geschult. Haushalte, die an den Vor-Ort-Beratungen teilnehmen, erhalten ein aus
Steckerleiste, Energiesparlampe und Thermometer bestehendes Starterpaket.
Das soll die Umsetzung des Projektes ebenso beschleunigen wie die Teilnahme
an diversen Veranstaltungen und zahlreiche Infostände.
Die kostenlosen Beratungen finden berlinweit bis Ende 2009 statt.
Weitere Informationen unter www.berliner-energiecheck.de
08.12.2008 - verpflichtet Eigentümer neuer Gebäude, ab 1.01.2009 regenerative Wärmequellen zu nutzen. Es legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen muss. mehr
05.12.2008 - Das am 01.01.2009 in Kraft tretende novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ermöglicht Förderung des Eigen- und Drittverbrauchs von Solarstrom. mehr
12.06.2008 - Im Sommer ist Abkühlung ein heißes Thema. Das gilt besonders für Bürogebäude, Krankenhäuser oder Produktionshallen. Als Alternative zur herkömmlichen, zunehmend kostenintensiven Klimaanlage bietet sich die adiabate Kühlung an. Diese setzt Energie in Gebäuden effizient ein und reduziert CO2-Emissionen, indem Wasser zur Verdunstung genutzt wird ("Verdunstungskälte"). Dabei wird - anders als bei herkömmlichen Klimatisierungsanlagen - kein zusätzlicher Strom benötigt. mehr